Arnold Jacobshagen

Wer hört(e) wie und was? Musikhören in kulturgeschichtlichen Perspektiven

Arnold Jacobshagen ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Instituts für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach dem Studium der Musikwissenschaft , Geschichte und Philosophie in Berlin (1985-90), Wien (1987/88) und Paris (1990-92) und der Promotion an der Freien Universität Berlin (Der
Chor in der französischen Oper des späten Ancien Régime, 1996) war er zunächst Musikdramaturg am Staatstheater Mainz, sodann Wissenschaft licher Assistent (1997– 2003), Oberassistent (2003–2006) und Privatdozent (2003–2006) am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (dort 2003 Habilitation mit der Arbeit Opera semiseria – Gattungskonvergenz und Kulturtransfer im Musiktheater, Stutt gart 2005).

Er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte, ordentliches Mitglied der Academia Europaea, Vorstandsmitglied des Joseph Haydn-Instituts sowie des Meyerbeer-Instituts und Mitherausgeber der Zeitschrift „Die Musikforschung“. Er ist Autor der Bücher „Der Chor in der französischen Oper des späten Ancien
Régime“ (1997), „Strukturwandel der Orchesterlandschaft “ (2000), „Opera semiseria“ (2005), „Händel im Pantheon sowie Gioachino Rossini und seine Zeit“ (Laaber 2015). Neben der Operngeschichte liegen seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Sozial- und Institutionengeschichte der Musik sowie der historischen Aufführungs- und Interpretationsforschung.

SO 4.12. 13:30 – 14:00 Uhr, Brahms-Foyer